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Das Känguru steht total auf Nirvana, ist ein Schnorrer vor dem Herren und war früher beim Vietcong. Aber das nur nebenbei, zur Sache...

—-Neues vom Känguru Intro

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Das Känguru ist einer der Protagonisten der Känguru-Geschichten, denen es seinen Namen gegeben hat. Zunächst kam es nur in der Radiosendung "Neues vom Känguru" vor, welche später aber auch in Buchformat erschien.

Persönliche InformationenBearbeiten

Das Känguru wohnt zuerst gegenüber von Marc-Uwe, zieht jedoch am Anfang der Chroniken, eher beiläufig, bei ihm ein. Es wohnt im Wohnzimmer mit seiner Hängematte, einem Boxsack sowie einem Stapel leerer Schnapspralinenschachteln.

Es ist sowohl Mitglied in der jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung e.V. als auch Gründer des Boxclubs und (Mit-)begründer des Asozialen Netzwerks. Es ernährt sich hauptsächlich von Schnapspralinen, gefüllten Eierkuchen und Malzkakao und ist ein Fan von Nirvana.

Des weiteren hat sein Beutel ein mindestens so großes Fassungsvermögen wie die Tasche von Mary Poppins[1]. Neben vielen Dingen im Beutel gehören zu den wiederkehrenden Elementen ein Paar roter Boxhandschuhe, sein unveröffentliches Buch Opportunismus und Repression, sowie diverse gestohlene Aschenbecher.

Das Geschlecht des Kängurus gilt als Mysterium, wie es im Kapitel Das Duale System expliziert wird: auf den Beutel, ein sekundäres weibliches Geschlechtsmerkmal des Kängurus angesprochen, behauptet es, es sei möglich, dass dieser nur angetackert sei.

Sein Codename im Asozialen Netzwerk ist "Comandante".

Persönlichkeit Bearbeiten

Das Känguru ist überzeugter Kommunist und Gegner vom Kapitalismus und dem Staat. Es zeichnet sich durch eine stark widersprüchliche Persönlichkeit aus.

So ist es einerseits rhetorisch sehr geschickt und baut in seine, mitunter ausschweifenden, Reden zahlreiche Philosophen, ehemalige Politiker oder Revolutionäre ein. Besonders gegenüber geistig unterlegenen Gesprächspartnern wie Schmidtchen genießt es seine Überlegenheit.

Sollte es jedoch einmal keine gescheite Antwort haben, benimmt es sich oft trotzig und bockig. Besonders in einigen Diskursen mit Marc-Uwe tritt dieses Verhalten auf.

Das Känguru wirkt sehr egoistisch und viele seiner Geschäftsideen trägt es auf Kosten seines Mitbewohners aus, steht diesem jedoch immer loyal zur Seite, wenn er Probleme hat.

Das Känguru gibt sich oft sehr faul, was man daran erkennt, dass es ständig in der Hängematte liegt und Schnapspralinen futtert oder sich seiner Not-to-do-Liste hingibt. Wenn es jedoch darum geht Staat, Polizei, den Pinguin oder Marc-Uwe zu ärgern oder eine geniale neue Idee gegen den Kapitalismus zu entwickeln, ist das Känguru stehts voller Kreativität und Tatendrang.

FamilieBearbeiten

Seine Mutter kam mit dem Känguru nach dem Vietnamkrieg als Vertragsarbeiter nach Ost-Berlin; sein Vater zog nach der Trennung von ihr nach Australien, um als "Guru" mit dem Decknamen "Ken" eine Kommune von sprechenden Kängurus zu leiten. Seit seiner Zeit beim Vietcong hasst er Pinguine. Ken spricht nur wenig Deutsch, doch das, was er spricht, verdreht er in der Grammatik in einer Weise, die stark an Yoda von Star Wars erinnert. Marc-Uwe bekommt von dieser schlechten Grammatik Aggressionen.

Später rettete das Känguru mithilfe von Marc-Uwe ein Pinguinküken und behielt es. Wie bereits in den Känguru-Chroniken im Kapitel "Reklamation" erwähnt nennt das Känguru das Küken Der Schredder.

LebenBearbeiten

Das Känguru schweigt sich über seine Vergangenheit beharrlich aus. Entgegen seiner eigenen Behauptung, beim Vietcong mitgewirkt zu haben, stellt sich heraus, dass es vielmehr erst gegen Ende zur Welt kam und nur einem Hubschrauber aus dem Beutel zugewunken hat. Sein erster Satz war "Ich bin nicht niedlich!"

Danach kam es mit seiner Mutter als Vertragsarbeiter in die DDR und lernte mit dem Buch "Guten Tag, Kollege!" deutsch.

Später war es als Sänger in der Genderpunk-Band "Die Kranken Schwestern" (früher "Die abgezogenen Dielen", "Die Angestellten", "Die Probleme", "Die Schniepels", "Die Kräuter der Provinz", "Die Bäume"), aus der das Känguru jedoch nach dem zweiten Album ("Krank 1" ; "Krank 2") austrat, weil es ihm zu kommerziell wurde. Die Band nannte sich daraufhin "Kranken Haus" und kamen besonders in Japan groß raus.

Im Laufe der Geschichten erzählt das Känguru noch von seinen Jobs, die er aufgrund von Sachzwängen annahm, jedoch nie lange behielt. So war er z.B. in einer großen Erdbeere und aß Erdbeeren oder hat im Callcenter gearbeitet und Leute nach ihrer Meinung zur FDP gefragt.

QuellenBearbeiten

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